Okt 26

Nachdem ich nun mehrere Stunden versucht habe, das Gerüst meiner Dimplomarbeit zu kompilieren, will ich ein paar Erfahrungen teilen.

Bisher hatte ich für LaTeX immer TeXnicCenter verwendet und war sehr zufrieden. Einziger Nachteil, der nun auch das Aus für TXC bedeutet, ist die fehlende Unterstützung für UTF8. Die Kombination SVN, Windows, TXC und MikTeX macht sehr wenig Spaß, wenn man versucht Texte mit Umlauten zu schreiben. Leider ist dies in der deutschen Sprache unmöglich. Da selbst die Alpha von TXC2 nicht erfolgsversprechend war, hab ich nun eine andere (vielleicht sogar allgemein bessere) Lösung gefunden.

Das Eclipse-Plugin Texlipse tut sehr gute Dienste. Durch die Verwendung der Eclipseinfrastruktur ist auch die Projektverwaltung und die SVN-Anbindung in einem Tool vereint. Nach Installation des Plugins war es mir endlich möglich meinen Namen aufs Titelblatt zu schreiben. Ein weiterer Vorteil von Texlipse ist die integrierte Anzeige von Fehlern und Warnungen im Quellcode. Die Autovervollständigung hat mich bisher auch überzeugt.

Alles in Allem werde ich ab sofort meine Dokumente mit Texlipse verfassen. TXC wird aber für kleine LaTeX-Files weiter einen Platz auf meinem Rechner haben.

Ich würde aber auf jeden Fall raten, bei der Verwendung den automatischen Build abzuschalten, da das mehrfach zum Einfrieren der Eclipse geführt hat. Eine Kompilation nach jedem Speichern muss auch nicht zwingend sein.

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